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На основу члана 67. став 1. Закона о основама система образовања и васпитања („Службени гласник РС”, бр. 88/17, 27/18 – др. закон, 10/19 и 6/20),

Министар просвете, науке и технолошког развоја доноси

ПРАВИЛНИК

о допуни Правилника о програму наставе и учења за четврти разред основног образовања и васпитања

Члан 1.

У Правилнику о програму наставе и учења за четврти разред основног образовања и васпитања („Службени гласник РС – Просветни гласник”, бр. 11/19 и 6/20) у делу: „4. ИЗБОРНИ ПРОГРАМИ” после програма: „ВЛАШКИ ГОВОР СА ЕЛЕМЕНТИМА НАЦИОНАЛНЕ КУЛТУРЕ”, додаје се програм: „НЕМАЧКИ ЈЕЗИК СА ЕЛЕМЕНТИМА НАЦИОНАЛНЕ КУЛТУРЕ”, који је одштампан уз овај правилник и чини његов саставни део.

Члан 2.

Овај правилник ступа на снагу наредног дана од дана објављивања у „Службеном гласнику Републике Србије – Просветном гласнику”.

Број 110-00-00137/2021-04

У Београду, 6. августа 2021. године

Министар,

Бранко Ружић, с.р.

LEHRPLAN FÜR DAS FACH DEUTSCH MIT EINBEZIEHUNG VON ETHNOKULTURELLEN KOMPONENTEN FÜR DIE VIERTE KLASSE DER GRUNDSCHULE WAHLFACH

Fach

Deutsch mit Einbeziehung von ethnokulturellen Komponenten

Ziele

Ziele des Faches Deutsch mit Einbeziehung von ethnokulturellen Komponenten sind das systematische Beherrschen von Regeln der deutschen Bildungssprache in ihrer müdlichen Ausdrucksweise, die Entwicklung des Bewußtseins über die Rolle der Sprache im Aufbau der nationalen Identität, das Verstehen von ausgewählten literarischen und anderen Kunstwerken der Deutschen, die in den deutschsprachigen Ländern leben,wie auch der Donauschwaben wegen Achtung der Tradition, der Kultur und der Entwicklung von Interkulturalität als der Lebensweise der modernen Gesellschaft.

Klasse

Vierte

Jahresstundenzahl

72 Stunden

LERNERGEBNISSE

Nach dem bearbeiteten Themenfeld/Thema wird der Schüler fähig sein:

THEMENFELD/

THEMA

INHALTE

1. Deutsche Sprache und Literatur

– seine Bedürfnisse, Gefühle und Gedanken seinen Sprachkenntnissen gemäß auszudrucken und sich dabei an die Verhaltensregeln zu halten;

– einige Unterschiede zwischen der deutschen Bildungssprache und dem Donauschwäbischen zu erkennen;

– zwischen gesprochenem Laut und geschriebener Buchstabe zu unterscheiden;

– den Unterschied zwischen phonetischem und orthographischem Bild eines Wortes zu bemerken;

– den Konsonanten F von dem Konsonanten V zu unterscheiden;

– zwischen den stimmlosen und stimmhaften Konsonanten S zu unterscheiden;

– die Buchstabe H von dem Digraph CH zu unterscheiden

– die Großbuchstaben (Substantive) richtig zu verwenden;

– zwischen gesprochenen und geschriebenen Wörtern und Sätzen richtig zu unterscheiden;

– mit Verständnis zu lesen;

– die Wörter richtig auswählen und die neuen Wörter in der Alltagssprache in geeigneter Weise anzuwenden;

– einen kurzen und vollständigen Satz zu verfassen und richtig auszusprechen;

– einen zusammengesetzten Satz richtig zu verfassen und auszusprechen;

– die Zeitstufen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu unterscheiden;

– den Fragen seines Gesprächspartners aufmerksam zuzuhören und sie vollständig zu beantworten;

– Wörter und Sätze zu einem logischen Text thematisch zu verbinden;

– Gegenstände aus der unmittelbaren und weiteren Umgebung mündlich zu beschreiben;

– Gegenstände aus der

unmittelbaren und weiteren

Umgebung schriftlich zu beschreiben;

– mündlich erzählen;

– über das Bild /die Bilder und über Erfahrungen mündlich zu sprechen;

– schriftlich nachzuerzählen;

– ein Lied, ein Märchen, eine Fabel und einen dramatischen Text zu erkennen;

– die Hauptfiguren und den Unterschied zwischen ihren positiven und negativen Eigenschaften zu erkennen;

– die Lehre der fabek zu erkennen;

– kürzere literarische Texte auswendig zu sprechen;

– an der szenischen Darstellung eines Textes teilzunehmen;

– die Botschaft zu verstehen und zu paraphrasieren;

Sprache und sprachliche Äußerung

Wortschatzerweiterung, lexikalische und syntaktische Übungen.

Das Erlernen von neuen Wörtern und ihrer Bedeutung.

Silben auf Deutsch.

Kurze und lange Vokalen.

Diphthongen.

Konsonanten.

Konsonanten F und V.

Stimmloses und stimmhaftes S.

Der Buchstabe H und der Digraph CH.

Vollständiger einfacher Satz in mündlicher und schriftlicher Form.

Zusammengesetzter Satz.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Gelenktes und freies Gespräch.

Gelenkte und freie Kurzaufsätze.

Sprechen, nacherzählen und beschreiben.

Rezitation.

Dramatische, dramatisierte Texte, szenische Darstellungen.

Szenische Darstellung eines Textes (Drama und Puppenspiel); Volkstänze und Lieder für Kinder.

Situations- und Sprachspiele.

Reale und Simulationssituationen.

Audiovisuelle Aufnahmen.

Darstellung eines kurzen Kinderfilmes.

Szenische Darstellung eines Textes (Drama, Puppenspiel); Kindervolksgedichte und Spiele.

Sprach, und –Situationsspiele.

Reale und Simulationssituationen.

Audiovisuelle Texte.

Kurzkinderfilm.

Hörverstehensspiele.

Abzählreime.

Literatur

– der deutschsprachigen Ländern (BR Deutschland, Österreich, Schweiz)

– der Donauschwaben

Gedichte

Peter Hacks: Der Herbst steht auf der Leiter

Claudia Ratering: Takt

Samuel Reissen: Müde

Heinz Kahlau:Der Löwenzahn

Volksgedicht: Ihr Kinder, stellt die Schuh´ hinaus

Eugen Roth: Der Baum

Wolfgang Maier: Der Storch – Rätsel

Monika Rieger: Sommerzeit

Abzählreime nach Wahl

Werner Küffner: Die Wohnung der Maus) – Übersetzung auf Serbisch: Gordana Timotijevic

Prosa

Barbara Rose: Die Schulelfe

Steffie Becker: Falsches Spiel

Ralf Kreuzer: Kinderdialog

Kiwitek: Heiliger Nikolaus

Erwin Mose: Die Gießkanne

Irene Hoppe: Umwelttipps

Unbekannt/ Dialog: Frühstück

Christine Nöstlinger:Mini muß Schi fahren – Teil 3

Annette Vebersberger: Verdrehter Tag

Fabel nach Esopus: Die Höhle des Löwens

Drama

...

2. Ethnokulturelle Komponenten

– ethnokulturelle Komponenten und Werte zu erkennen;

– das Kuglof Festival zu beschreiben

– die Technik der Handarbeit unter den Donauschwaben - einen einfachen Kreuzstich - zu erkennen;

– eine einfache Spitze mit einer gedruckten Motivtechnik eines einfachen Kreuzstiches zu machen;

– die Technik der Herstellung von Handarbeit unter den Serben – einen einfachen Kreuzstich- zu erkennen;

– mögliche Unterschiede zwischen den Techniken des einfachen Kreuzstichs und des Kreuzstichs zu beachten;

– einige Merkmale der traditionellen deutschen Bräuche (Weihnachten, Nikolaus, St. Martin und Ostern) nennen;

– einige Ähnlichkeiten und Unterschiede bei der Feier religiöser Feiertage zwischen Serben und Donauschwaben zu nennen;

– einen Volkstanz der Donauschwaben zu tanzen;

– die gesamte oder einen Teil der Handlung eines Theaterstücks oder Films für Kinder zu erzählen;

– die gesamte oder einen Teil der Handlung eines Kurzfilms für Kinder zu erzählen;

– Gerichte zu nennen, die sowohl bei den Donauschwaben als auch den Serben Teile der Gastronomie sind;

– Volkslieder und Kinderlieder die zum Thema Feste, Jahreszeiten und das Alltagsleben haben zu singen;

– Hörtexte oder Lesetexte zu illustrieren;

– Kreativität mit verschiedenen Techniken auszudrucken.

Geschichte, Ethnokultur

– Feste

– Volkstrachten

– Deutsche Küche

– Volkstanz

– Theater, Film

Gebrüder Grimm: Die Prinzessin auf der Erbse - Kinderfilm

Die Sendung mit dem Elefanten- Folge 439: Roboter

Eine Auswahl von geeigneten Texten für Lesen und Schreiben

Susanne Jarusch und Ilse Stangel: Das große Ferienbuch für die Volksschule - Rechtsschreibung und Mathematik, G&G Verlag, Wien, 2018

Günther Gramsamer, Franz Holzner: Sicher zum Grundwortschatz, Klett, Leipzig, 2006

Feste: St. Martin, St. Nikolaus, Weihnachten, Ostern in deutschsprachigen Ländern und bei den Donauschwaben.

St. Nikolaus, Weihnachten und Ostern bei den Serben.

Volkstanz: Siebentritt - Tanz der Donauschwaben in der Batschka.

Handarbeit bei den Donauschwaben.

Handarbeit bei den Serben.

Volksspeise der Donauschwaben und der Deutschen: Mohnkuchen, Käsepalaschinken, Kaiserschmarrn .Gugelhupf

Puppentheaterspiel.

Kindertheaterspiel, Kinderfilm nach eigener Auswahl.

Kulturveranstaltungen und Besuch bei dem Verein der Donauschwaben.

Besuch bei dem Gugelhupffestival in Sremski Karlovci.

Besuch bei dem Heimathaus der Donauschwaben in Sremski Karlovci.

Texte nach eigener Auswahl aus der Schülerzeitschrift Mini Spatzenpost.

Musik

– Singen

– Zuhören

Hören und Singen

1. Rolf Zuckowski: Was zieh ich an?

2. Simone Sommerland: Das Uhrenlied

3. Alfred und Berta Bar:Raupe Nimmersatt

4. Modernes Lied: Ich heiße Peter

5. Volkslied: Mein Hut, der hat drei Ecken

6. Rolf Zuckowski: Mein Weg zur Schule

7. Münchenmedia: Heute kommt der Nikolaus

8. Rolf Zuckowski: Immer wieder kommt der Frühling

9. Flo Bauer: Wie ein Roboter gehen

10. Dieter Moskanne: Wir Mädchen sind cooler als Jungs

Kunst

Weihnachtsschmuck.

Basteln und Bemalen von Laternen für Sankt Martin.

Basteln von Glückwunschkarten zu Weihnachten und Neujahr.

Schreiben von Grußkarten zu Weihnachten und Neujahr.

Bemalen von Ostereiern.

Gegenstände und Figuren in den Malbüchern ausmalen.

Bemalen von Mandalas.

Ausarbeiten einer thematischen Posterpräsentation ( Stadt, Frühstück bei Serben und Donauschwaben, Frühling im Garten..)

Ausarbeiten eines Terminkalenders.

Arbeit mit Textilien: ein Deckchen mit der Technik des einfachen Kreuzstichs ausarbeiten.

Geschriebene Texte- Märchen zu illustrieren.

Schlüsselwörter: Sprache, Sprachäußerung, Literatur, Tradition, Kultur

DIDAKTISCHE UND METHODISCHE UMSETZUNG DES CURRICULUMS

Das Curriculum für das Fach Deutsch mit Einbezihung von ethnokulturellen Komponenten besteht aus zwei Fachbereichen: Deutsche Sprache und Literatur und Ethnokultur. Die Unterrichtsstunden sollten nicht aufgrund der Fachbereichen aufgeteilt werden, aber in jeder Stunde soll der deutschen Kultur und der Kultur der Donauschwaben in Serbien, mit einem Schwerpunkt auf Volkstradition und Bräuche, Aufmerksamkeit geschenkt weden. Beide Bereiche verflechten sich, und keines kann isoliert ohne Zusammenwirken mit anderen Bereichen gelehrt werden. Wir empfehlen jedoch eine grobe Aufteilung: Deutsche Sprache - 30 Stunden und Ethnokultur - 42 Stunden.

Die deutsche Sprache wird durch die Inhalte Kinderliteratur, Naturkunde, traditionelle Kultur, Musik und Kunst gelehrt. Alle diese Inhaltesollte man gegenseitig verbinden und gleichzeitig einem bestimmten Thema (Schule, Stadt, Arbeitstag, Bräuche und Gastronomie der Donauschwaben ...) den Vorrang geben. Um die vorgeschlagene Inhalte in eine Einheit verknüpfen zu könnten, wird eine Doppelstunde (2x45 Minuten) empfohlen.

Das Curriculum für das Fach Deutsch mit Einbezihung von ethnokulturellen Komponenten baut auf den Lernergebnissen, dem Lernprozess und dem Lernerfolg auf. Die Lernergebnisse schließen die Beschreibung von integriertem Wissen, Fähigkeiten, Einstellungen und Werten, die der Schüler entwickelt, ein.

I. UNTERRICHTSPLANUNG

Das auf Lernergebnisse eingestellte Curriculum gibt den Lehrern mehr Freiheit, mehrere Möglichkeiten bei der Gestaltung des Unterrichts. Die Rolle des Lehrers ist dieses Curriculum an die bestimmte Zielgruppe (Klasse) anzupassen und dabei die Sprachkenntnisse, die Zusammensetzung der Klasse und die Merkmale der Schüler, Lehrwerke und Lehrmaterialien, die technische Ausstattung der Schule, die Ressourcen, Möglichkeiten und Bedürfnisse der lokalen Gemeinschaft, in der sich die Schule befindet, zu beachten. Von den gegebenen Lernergebnissen und Inhalten ausgehend erstellt die Lehrkraft zunächst ihren Jahresplan, aus dem er später seine operativen Pläne entwickelt.

Bei der Unterrichtsplanung sollte man darauf achten, dass das Lehrwerk nicht den Inhalt des Faches bestimmt, das es auch ein Lehrmittel ist. Deswegen ist es sehr wichtig die im Lehrwerk gegebenen Inhalte selektiv einzusetzen. Neben dem Lehrwerk, als einer der Wissensquellen, soll die Lehrkraft den Schülern ermöglichen, auch andere Lernquellen zu nutzen wie Film, Musik, Besuch in einer Bibliothek. Es wird empfohlen, den Schülern keine Hausaufgaben aufzugeben, aber man könnte ihnen einige literarische Werke zum fakultativen Lesen empfehlen. Bei der Planung des Lehr- und Lernprozesses sollten das Wissen, die Erfahrung, die intellektuellen Fähigkeiten und die Interessen der Schüler berücksichtigt werden.

II. DURCHFÜHRUNG DES CURRICULUMS

DEUTSCHE SPRACHE UND LITERATUR

Die vorgeschlagenen Inhalte im Bereich der Literatur werden durch das ganze Jahr über mit Hilfe von Lehrbüchern, Arbeitsblättern als Grundmaterial für die Arbeit und mit Hilfe von Audio- und Videoaufnahmen bearbeitet, so dass der Lehrer entsprechend den individuellen Eigenschaften der Schüler und den Lernergebnissen entsprechend seinen Lehrplan vorbereitet.

Pflichtlektüre sind hauptsächlich Werke, die zu dem nationalen Korpus gehören, die mit Werken der zeitgenössischen Kinderliteratur angereichert werden. Die Auswahl an Werken basiert hauptsächlich auf dem Prinzip der Altersangemessenheit, so dass Kindergedichte und Kindergeschichten am häufigsten vorkommen.

DEUTSCHE SPRACHE

Im Sprachunterricht wird die mündliche und schriftliche Kommunikation entwickelt .

Bei den Schülern sollte man die Verwendung von Wörtern und ihre richtige Aussprache in der deutschen Bildungssprache fördern.

Das Zuhören ist eine wichtige Tätigkeit in der Kommunikation. Im Unterricht sollte das sorgfältige Zuhören, das Verstehen des mündlichen Textes und die richtige Reaktion geübt werden. Dies wird durch Hörübungen erreicht. Im Unterrichtskontext hören die Schüler zu, was andere sagen, und das bestätigen sie durch Wiederholung oder durch Paraphrasieren des Audiotextes. Aufmerksames Zuhören wird in simulierten Situationen (Sprach- und Situationsspielen) praktiziert. Spiele für die Entwicklung des aufmerksamen Zuhörens werden im Rahmen des Unterrichts mit einer bestimmten Aufgabe ausgeführt (Erkenne, wer spricht; Hör, wie ich spreche - leise, langsam, schnell...) Die Lehrkraft sollte auch auf die richtige Aussprache der Laute achten und die Aussprache der Bildungssprache und der Sprache der Donauschwaben mit den Schülern besprichen.

Die richtige Aussprache kann man einüben auch durch:

Erzählen d.h. Nacherzählen des gehörten oder gelesenen Textes

Beschreibung der unmittelbaren Umgebung, Tiere, Früchte, Kleidungsstücke

Reproduktion – Bildbeschreibung oder Bildgeschichten

Simulation realen Situationen –Dialoge (auf dem Weg zur Schule, auf dem

Bauernhof), Gespräch mit der ungehorsamen Puppe oder mit einer

literarischen Gestalt

Wortspiele – Buchstabenspiele, Rebusse

Lesen und Schreiben

Den Unterricht von Lesen und Schreiben sollte auf mehreren Ebenen durch das Prinzip der Individualisierung verwirklichen. Inhalte, Methoden und Techniken sollten an die Kapazitäten und Bedürfnisse der Lernenden durch das Verwenden vom differenzierten Unterricht angepasst werden.

Während dieser Zeit sollen die Schüler einüben alle entsprechenden Texte zu lesen, die Laute richtig auszusprechen, Wörter richtig zu betonen und die richtigen Wörter in Sätzen zu unterstreichen. Es ist notwendig, die individuellen Fähigkeiten des Schülers in Rücksicht zu nehmen. Jedes Kind liest in seinem eigenen Tempo und nach seinen Fähigkeiten. Es ist wünschenswert, häufig das Niveau der Lesetechnik und des Leseverstehens zu prüfen. Im Prozess der Leseübung können Spiele mit Lauten und Wörtern, Sprachspiele (Rebusse, Ergänzungsübungen, Kreuzworträtsel) verwendet werden. Auf diese Weise lernen die Schüler neue Inhalte, neue Situationen, sind motivierter und die Atmosphäre ist angenehm und entspannt. Es ist wichtig, die erworbenen Kenntnisse in den serbischen Sprachstunden bei dem Bearbeiten des lateinischen Alphabets zu verwenden.

Schreiben sollte geübt werden:

durch Abschreiben, durch Ergänzung des Satzes mit Hilfe von Bildern, durch Sätzebilden aufgrund einer Reihe von Bildern, durch Diktatschreiben, durch unabhängiges Schreiben von Sätzen und kürzeren Texten.

Neben dem Erlernen der Form und der Richtung des Buchstabenschreibens sollte auch auf die räumliche Orientierung in den Heften geachtet werden. Das Schreiben von Buchstaben beschränkt sich auf eine oder zwei Zeilen in einem Heft.

Während dieser Zeit sollte der Schüler die Grundtechniken des Lesens und Schreibens erlernen. Die Verbesserung der Lesetechniken sollte durch die Texte eingeübt werden, die für das entsprechende Alter kurz, dynamisch, interessant sind. Besondere Achtung sollte auf die gelesenen Wörter, Sätze und Texte gelegt werden.

DEUTSCHE LITERATUR

Das Curriculum sieht die Bearbeitung von kurzen literarischen Texten vor. Das Curriculum ermöglicht der Lehrkraft ihrer Wahl nach ein Werk mit einem Anderen zu ersetzen oder auszutauschen (30%). Auf diese Weise wird ein flexibler und kreativer Umgang mit literarischem Inhalt angeboten. Die Lehrkraft plant die Umsetzung des Curriculums im Einklang mit den individuellen Eigenschaften der Schüler um die Lernergebnisse zu erreichen. Bei der Bearbeitung eines literarischen Textes ist seine Präsentation wichtig. Die Lehrkraft kann selbst oder mit Hilfe von authentischen Audio- und Videoaufzeichnungen den Text präsentieren.

Weiterhin kann man zur Darstellung des Inhalts Folgendes verwenden:

Pantomime (als eine Art Drama Techniken), sowie auch das komplette physikalische Antwort-Verfahren, es sehr beliebt und effektiv, nicht nur für diese Altersgruppe, sondern auch später. Sie ist besonders für Schüler mit kinästhetischem Lernstil geeignet (das Übersetzen des ausgesprochenen Wortes in Bewegung und umgekehrt). Pantomime eignet sich für die Einführung und Einübung von allen Wortarten.

Dialogmodellen (als Grundlage für „Nachahmen“) sind sehr effektiv für die Sprachentwicklung. Wenn die spontane Kommunikation unter den Schülern fehlt, kann die Lehkraft Puppen verwenden - einfache Puppen oder Puppen aus Plüsch, aus Socken oder Papier - und so macht sie ein entsprechendes Dialogmodell. Die Lehrkraft kann sich mit der Puppe, die Fragen stellt, an die Schüler wenden. Die Schüler werden schnell und einfach Antworten geben können, aber auch Fragen stellen. Natürlich ist es notwendig, eine geeignete Umgebung zu schaffen, wo die schüchternen Schüler zum Sprechen ermutigt werden können.

Neben der Korrelation zwischen den Texten ist es notwendig, dass der Lehrer eine vertikale Korrelation zustande bringt. Der Lehrer sollte mit dem Inhalt des Faches Deutsch mit Einbeziehung von ethnokulturellen Komponenten vertraut sein, um das Prinzip der Stufenmäßigkeit zu respektieren. Außerdem sollte der Lehrer den Inhalt des Fachs aus früheren Klassen kennen, um Kontinuität bei der Verarbeitung von Materialien zu erreichen. In Anbetracht der Tatsache, dass dies ein Fach Deutsch mit Einbeziehung von ethnokulturellen Komponenten für die vierte Klasse ist, ist es erforderlich, einige Stunden für das Summieren, Systematisieren und Wiederholen des bearbeiteten Stoffes von der ersten bis zur vierten Klasse vorzusehen.

Die horizontale Korrelation bringt der Lehrer zustande, in Verbindung vor allem mit den Fächern Naturkunde, Kunst, Musik, Religion, als auch mit den Inhalten der Ethnokultur d.h. mit der Kultur der Donauschwaben.

Mögliche Beispiele der Inhaltsverbindung aus dem Bereich Naturkunde, Ethnokultur, Kunst, Musik:

Thema: Kultur und Erbe

– Lyrik, Prosa, Lied, was zum Thema eines der religiösen Feiertagen hat.

Beispiel 1: Lyrik: Claudia Ratering: Takt: (Takt) (Naturkunde), Prosa: Steffi Becker: Falsches Spiel (Naturkunde, Ethnokultur), Lied: Rolf Zuckowski: Mein Weg zur Schule (Musik), Bearbeiten einer Poster-Präsentation mit dem Thema Stadt, Däckchen machen (Kunst, Ethnokultur)

Beispiel 2: Lyrik: Samuel Reissen: Müde

– Prosa: Ralf Kreuzer: Kinderdialog (Naturkunde, Ethnokultur), Lied: Simone Sommerland: Das Uhrenlied (Musik) Däckchen machen (Kunst), Ausarbeiten einer Poster-Präsentation: Frühstück bei den Donauschwaben und bei den Serben ( Kunst, Ethnokultur)

SOZIOKULTURELLE KOMPETENZ UND DIE ETHNOKULTURELLEN KOMPONENTEN

In dem Unterricht des faches Deutsch mit ethnokulturellen Komponenten gilt eine besondere Aufmerksamkeit der soziokulturellen Kompetenz, als einem Teil des Weltwissens über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den kulturellen und kommunikativen Modellen der Bevölkerungsmehrheit und der Minderheit. Die Schüler sollten allmählich die Kultur der Donauschwaben kennenlernen.

Einen besonderen Aspekt der soziokulturellen Kompetenz ist die interkulturelle Kompetenz, die die Bewusstmachung des Anderen, das Kennen und Verstehen der Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Welten, der Sprachgemeinschaften innerhalb sich der Schüler bewegt, einschließt. Die interkulturelle Kompetenz beinhaltet auch die Toleranzentwicklung und die positive Einstellung gegenüber den individuellen und kollektiven merkmalen der Sprecher von anderen Sprachen, den Angehörigen der anderen Kulturen, die sich in einem größeren oder geringeren Maß von der eigenen unterscheiden. Also mit allmähligem Einführen von soziokulturellen Inhalten auf dem niedrigsten Sprachniveau (Kennenlernen, Singen von entsprechenden Liedern u.a.) wird der Entwicklung einer interkulturellen Persönlichkeit beigetragen, durch das Bewusstmachen von Werten verschiedener Kulturen und Entwicklung der Fähigkeit, die erworbenen interkulturellen Erfahrungen ins eigene kulturelle Verhaltens, -und Glaubensmodell zu integrieren.

III. BEGLEITEN UND BEURTEILEN DES LERNPROZESSES UND DES UNTERRICHTS

Das Begleiten und die Beurteilung von Schülerleistungen ist in der Funktion der Ereichung von Lernergebnissen und beginnt mit der Beurteilung des Eingangsniveaus im Verhältnis zu dem was im Lernprozess beurteilt wird. Jede Aktivität ist eine gute Gelegenheit für die Beurteilung von Lernfortschritten und für Rückmeldungen. Jede Unterrichtsstunde und jede Schüleraktivität ist eine Gelegenheit für die formative Beurteilung dh. für das Registrieren von Lernfortschritten und für das Planen von weiteren Aktivitäten.

Die formative Beurteilung ist Bestandteil des modernen Unterrichts und beinhaltet die Beurteilung von Wissen, Fertigkeiten, Einstellungen und Verhalten, wie auch die Entwicklung von entsprechenden Kompetenzen im Lehr-und Lernprozess. Bei der formativen Beurteilung werden Informationen über Lernfortschritte gesammelt und die meisten Techniken, die dabei eingesetzt werden, sind: Durchführung von praktischen Aufgaben, Beobachten und Notieren von Schüleraktivitäten im Unterricht, Lehrer - Schüler Kommunikation, Führung von Schülerregister (Lernfortschritt Map) usw. Die Ergebnisse der formativen Beurteilung sollen am Ende des Unterrichtsmoduls summativ in einer Bewertung – Note zusammengefasst werden.

Die Arbeit jeder Lehrkraft besteht aus Planen, Durchführen, Begleiten und Beurteilen. Es ist wichtig, dass die Lehrkraft andauernd nicht nur die Schülerleistungen und den Unterrichtsprozess begleitet und beurteilt, sondern auch sich selbst und die eigene Tätigkeit. Alles was zu guten Ergebnissen führt, wird die Lehrkraft weiter in ihrer Unterrichtspraxis einsetzen und alles was nicht genug effektiv und effizient ist, sollte geändert werden.